SCHRÖDINGERS LABI

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Gleichzeitig drinnen und draußen sein – geht das?! Ich will euch diesmal die Geschichte von einem Experiment erzählen. Einem Experiment, das den guten Schrödinger und seine Katze so alt aussehen lässt, wie sie ja auch sind…

Der Herr Studienleiter Titus geht gerne abends in den Garten, um dort im kühlen Gras zu ruhen (manchmal dabei auch gediegen auf einer Nacktschnecke , aber das ist eine andere Geschichte 🥴🤢). Nach einiger Zeit kratzt er an der Terrassentür. Und jetzt der Moment: Du öffnest in der Annahme, der Kerl will herein, (weil es zu kalt oder langweilig draußen ist) – und er bleibt reglos genau in der Mitte stehen! Reglos (bis es auch im Wohnzimmer kalt und langweilig wird), jeder Lockversuch scheitert an seinem mimiklosen Starren (würde ja auch das Experiment gefährden, klar).

So stehen wir dann eine ganze Weile, beide gleichzeitig halb drin und draußen, die Türe nicht wieder schließbar (außer man will einen Boxerhund) und schauen uns an.

Irgendwann bricht der Studienleiter den Versuch ab und trottet wort- und erklärungslos
a) in den dunklen Garten (und haut sich wieder auf die Schnecke) oder seltener
b) ins Hausinnere (samt Schneckenfleck im schwarzen Fell) zu seinem Schlafplatz.

Fazit über Sinn und Zweck der Studienreihe gab es bisher noch keines. Nicht leicht, einen Wissenschaftler zu lieben. 🐾🎓🤓 😅🤷🏻‍♂️